Interview Constantin Schlachetzki, neuer Strategic Program Manager

Neue Abteilung Strategic Program Management: Interview mit Constantin Schlachetzki

Du bist seit bald einem Jahr bei der indevis. Der Bereich SPM wurde erst neu aufgesetzt. Warum gibt es diesen Bereich nun und was ist die Zielsetzung?

Vereinfacht gesagt gibt es meinen Bereich v. a. aus der Einsicht heraus, dass eine rasch wachsende Unternehmensgruppe mit dutzenden von technischen wie auch geschäftsplanerischen Projekten eine zentrale Einheit zu deren Aussteuerung braucht. Nur so können möglichst effizient alle Schlüsselressourcen optimal genutzt und Engpässe minimiert werden – was letztlich die Umsetzungsgeschwindigkeit unserer Pläne ebenso wie Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit maximiert. Meine mit der indevis Gruppe mitwachsende Einheit ist somit die zentrale Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und sämtlichen technischen Einheiten wie bspw. unserem Service Design, unserer Operations-Truppe, Consulting oder auch unserem Security Operations Center bzw. dem indevis Cyber Defense Center. Natürlich leiten wir in meiner Einheit nicht selbst jedes operative Projekt in einem unserer Rechen- oder Entwicklungszentren, aber wir stehen jedem Projektleiter oder Mitarbeiter zur Seite, wenn es Probleme oder konkrete Fragen zum professionellen Projektmanagement und der Arbeit in einer agilen Projektorganisation gibt. 

Was fällt in deinen Aufgabenbereich? 

Neben der v. a. überwachenden Aussteuerung sämtlicher interner Projekte der indevis fällt es meiner Einheit und mir ebenfalls zu, die großen strategischen Programme – also die für die Neuausrichtung bzw. die erhöhte Profitabilität und die Erschließung neuer Wachstumsmärkte zentralen Themen der Gruppe – aufzusetzen und zu leiten. Das betrifft besonders den Aufbau neuer Geschäftsfelder und Unternehmensbereiche, die unsere Transformation und Etablierung als führender Anbieter von Managed Security Services (MSSP) in der DACH-Region forcieren und absichern. Ein Beispiel ist das bereits erwähnte Programm zum Aufbau unseres Cyber Defense Centers: Vom Start „auf der grünen Wiese“ im letzten Jahr bis hin zur soeben erfolgten Übergabe in den operativen Betrieb. Es ist ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass unsere Cybersecurity-Engineers, -Analysten und -Manager auf global herausragendes Sicherheits-Portfolio aufbauen können – und dass unsere vielen hundert Kunden aus Industrie, kritischen Infrastrukturen und (Sicherheits-)Behörden bestmöglich gegen Cyber-Angriffe geschützt sind.

Weiterhin ist in meinem Bereich das Thema Objectives & Key Results (OKR) ganz oben auf der Agenda. Als OKR-Master ist es meine Aufgabe, das Unternehmen in Richtung erhöhte Agilität zu transformieren und die Kollegen dabei zu unterstützen, effizientes Arbeiten u. a. auf Basis von Kanban und Scrum zum Alltag zu machen. Zum Ende jedes Quartals schaue ich mir mit dem gesamten Unternehmen die erreichten Ergebnisse an und ziehe mit Ihnen Schlüsse zur weiteren Optimierung. Ich kenne die Kraft von Kanban und OKR bereits aus einer früheren Position bei Siemens Tokio. Aber auch an unserem Ende der Welt bin ich immer wieder beeindruckt, wie abteilungsübergreifend und selbstorganisiert Technik, Consulting und Vertrieb Hand-in-Hand auf ein Ziel hinarbeiten.

Warum hast du dich für indevis entschieden? Was hat dich überzeugt? 

Meine bisherige Karriere habe ich für einen deutschen Großkonzern und Technologieführer in verschiedensten Rollen und Ländern verbracht, von Brüssel und Zürich bis nach Tokio und Raleigh-Durham, inklusive Führung von global verteilten Einheiten. Danach war ich dann auch sehr gern rein national in eher behördenähnlichem Umfeld unterwegs. 

Was mir aber noch fehlte, waren Erfahrungen im deutschen Mittelstand und hochdynamischen Start-Ups in Zukunftsthemen der Cybersicherheit. Die indevis Gruppe ist da für mich ein sehr attraktiver Ort, um mich neuen Herausforderungen zu stellen. Hier bietet sich einem der sehr kollegiale, anpackende und risikobereite Esprit eines noch recht jungen Unternehmens. Gleichzeitig aber auch die Sicherheit, einen starken und renommierten Investor im Rücken zu haben, der ambitioniertes Wachstum in und jenseits der DACH-Region mit finanziellen Ressourcen unterstützt, die mittelständischen Unternehmen so normalerweise nicht zur Verfügung stehen. 

Besonders überzeugt hat mich – neben Cyber-Portfolio, Strategie und Perspektiven – die Dynamik, Offenheit und Freundlichkeit der Geschäftsleitung wie auch der anderen Abteilungsleiter gleich zu Beginn im ersten Vorstellungsgespräch. Das war sofort eine Atmosphäre und Mischung, wie man sie meines Erachtens selten findet. Dazu dann noch die Perspektive, in eigener Verantwortung einen völlig neuen Geschäftsbereich in enger Zusammenarbeit mit verschiedensten technischen Abteilungen und Consulting aufzubauen – das hat mich ebenso begeistert wie die Aufgabe, meine eigene strategische Abteilung zusammen mit der indevis Gruppe aufwachsen lassen zu können.

Was sind deine Ziele und Meilensteine für die nächsten Monate (Jahre)?

Nach dem „Richtfest“, für das erfolgreich gestartete indevis Cyber Defense Center ist mein nächstes Ziel nun, den Fußabdruck der indevis Gruppe im Umfeld von Cloud Security noch deutlich zu vergrößern. Viele unserer Sicherheitslösungen können wir unseren Kunden heute schon hybrid oder ganz in und aus der Cloud bieten. Ich sehe hier noch sehr viel weiteres Potential für Wachstum und erweiterte Marktabdeckung in der Cybersicherheit. 

Am Ende möchte ich, dass wir unserem sehr heterogenen Kundenstamm passgenaue Cybersicherheit Ende-zu-Ende sowohl „on prem“, hybrid oder in der Cloud zur Verfügung stellen können. Ich möchte hochsichere Umgebungen – wahlweise „co-managed“ oder auch komplett von uns konzipiert, aufgebaut und für den Kunden betrieben – anbieten können. Dazu arbeite ich einerseits an der Erweiterung unseres Netzwerks von strategischen Sicherheitspartnern in der Cloud, aber auch der Vertiefung unserer Partnerschaften mit führenden deutschen und BSI-zertifizierten Anbietern entlang der Achsen Security Incident Response und Forensik. Wenn wir unseren Kunden von der Beratung zur Sicherheitsarchitektur bis hin zur Implementierung und dem Betrieb der für ihre Umgebung optimalen Cybersicherheitslösungen entweder hybrid wie auch rein cloud-basiert also alles bieten können, dann ist mein zentraler nächster Meilenstein erreicht. Hier sind wir schon auf einem sehr, sehr guten Weg. Und wenn ich dazu menschlich als Kollege und Führungskraft auch jenseits meines Bereichs wachsen sowie Vertrauen und Kompetenz weitergeben kann, dann habe ich tatsächlich auch jedes meiner persönlichen Ziele erfüllt.

Was motiviert und treibt dich an und wie unterstützt dich hierbei indevis?

Eine zentrale Motivation meines Lebens – vom Studium bis zum Berufsleben – war stets, sozusagen im Dienste der Sancta Securitas meinen Teil dazu beitragen zu können, dass Behörden und Industrie im Sinne von Sicherheit, Heimatschutz und Verteidigung der wachsenden Zahl von Angriffsvektoren in unserer vernetzten Welt etwas entgegenzusetzen haben. Dafür, dass unsere Gesellschaften ein Stück sicherer sind, stehe ich jeden Morgen motiviert auf. Ich genieße auch das Privileg, seit Jahrzehnten im Sicherheitsbereich mit faszinierenden Menschen aus Industrie, Polizei, Militär und Forschung gemeinsam an den meines Erachtens wichtigen Themen der Gegenwart und Zukunft arbeiten zu dürfen. Ob Urban Security, Critical Infrastructure Protection oder Industrial Cybersecurity – als Individuum wie auch im Unternehmen hier Antworten geben zu können, motiviert mich.

Weiterhin treibt mich das große Vertrauen an, das mir die indevis entgegenbringt. Sei es, mit dem Cyber Defense Center aus einer der größten Investitionen der Unternehmensgeschichte einen neuen Geschäftsbereich hochziehen, oder die Gruppe auch als führenden Sicherheitsdienstleister in und aus der Cloud zu positionieren – ich könnte mir kaum spannendere Themen vorstellen. 

Auf einer weniger abstrakten Ebene unterstützt mich das Unternehmen für meine täglichen Aufgaben mit fortgeschrittenen Schulungen in Richtung Strategisches Programm-Management wie bspw. IPMA oder ITIL. Andererseits wird mir auch Zeit dafür eingeräumt, das Cyber-Portfolio unserer global führenden Sicherheitspartner en détail verstehen und für unseren Kundenstamm bestmöglich kombinieren zu können. Was schlussendlich aber zählt und mir die größte Unterstützung ist, das sind die großartigen Mitarbeiter in meinem Bereich wie auch die tollen Kollegen mit den unterschiedlichsten Spezialisierungen und Hintergründen, mit denen ich jeden Tag vertrauensvoll und kameradschaftlich diese Welt ein Stück sicherer machen kann. 

Katharina Birk
Katharina Birk

Senior Marketing & PR Manager 

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